Das "Desaster" von Tübingen

Eigentlich sagt der Titel schon alles...😐

 

Aber erst einmal: Hallo und herzlich Willkommen zurück bei einem meiner genialen Blockeinträge😉. Wie dem ein oder anderem fleißigen Leser vielleicht aufgefallen ist startete ich am Wochenende beim vorletzten Bundesligarennen der Saison in Tübingen. Das Rennen, welches am Sonntag statt fand, hätte eigentlich garnicht so schlecht sein müssen, denn letztendlich wäre es genau die Platzierung gewesen, die ich im Stande bin zu leisten. Aber es war trotzdem nicht gut...Ihr werdet verstehen was ich meine. Glaubt mir!😂 

Am Sonntag, zur Zeit des Starts, war es in Tübingen schon an die geschätzte 35°C "warm", der Neckar halb leer und die Sonne brutzelte gnadenlos weiter. Der Schwimmstart war eigentlich mal geplannt als Wasserstart ohne Bodenkontakt aber nun doch nicht mehr als ein im Wasser-stehen-Start. 

Das Schwimmen lief für mich nicht so gut wie in Münster. Ich musste mich häufig durchkämpfen und kam im vorderen Mittelfeld aus dem Wasser. Meine Schwimmzeit reichte gerade so aus, dass ich die zweite Radgruppe nicht verpasste, mit der ich dann in den ersten 1,5 Runden auf die Erste auffuhr. Hört sich doch ganz gut an, ich weiß, aber ich habe es geschafft diese Gruppe nach einem Wendepunkt zu verlieren und in die dann zweite Gruppe zurück zufallen. 

Ob ihr es glaubt oder nicht🤷‍♂️: Mit eben dieser Gruppe sind wir dann wieder an die Spitze aufgefahren, nur damit ich auch diese wieder an einem Wendepunkt verliere und die letzte halbe Runde alleine fahren muss.(Bis dahin bestand die Gruppe schon aus knapp 45 Mann)

Als es dann zum Laufen ging, in der heißen windstillen Innenstadt von Tübingen war ich schon etwas angeschlagen und konnte mich doch so erholen, dass ich in der zweiten Runde meinen Tritt fand und nach und nach einige Plätze wieder aufholte. 

Ich erreichte das Ziel als 55. igster. 

Eine Platzierung, die halt exakt das ist, was ich auch bei meinen anderen Rennen erreichte. 

Doch zu früh gefreut!!!

Ich habe es geschafft vier Runden lang zu übersehen, dass meine Nummer an der Penalty Box hängt und bin, ohne meine Zeitstrafe abzuhalten, einfach in's Ziel gelaufen. Was das jetzt heißt: Ich wurde Disqalifiziert...

 

Genau aus diesem Grund war der Wettkampf nicht so gut. Aber man muss aus seinen Fehlern lernen und ich glaube ich werde nie wieder eine Penalty übersehen. 

Bevor das nächste Bundesligarennen in Binz statt findet geht es für mich noch beim letzten Deutschlandcup in Goch an den Start. 

 

Bis dahin 

Paul