Afrika oder Europa?! Europacup Melilla

Hallo und willkommen zurück,


Es gibt News rund um das Wochenende in Melilla und meinem zweiten Europacup.

Melilla, das ist eine Spanische Enklave auf dem Afrikanischen Kontinent, umgeben von Marokko und dem Mittelmeer. Durch einen 6m hohen Zaun von Marokko getrennt ist die Anreise nur mit dem Flugzeug oder über Marokko mit dem Auto möglich.

Da ich über Marokko angereist bin, musste ich durch den ganzen Trubel rund um die Einreise mit Stempeln hier, Stempeln dort und langem Warten. Doch mit der Hilfe unseres Fahrers und seinen hervorragenden Deutschkenntnisen (Grüße an Nordin und Danke für alles👌) sind wir im Nu durch die Grenzkontrolle gekommen. 

Das erste was auffällt in Melilla sind die Massen an Autos die durch die Stadt fahren. Der Verkehr ist nie ruhig und die Straßen sind immer voll, aber was will man auch erwarten, wenn der Sprit keine 90cent kostet🤷🏽‍♂️.


Das afrikanische Wetter war gnädig mit uns und bis auf einen leichten Schauer am Vortag des Rennens durfte ich mich mit milden 20 Grad begnügen. Jedoch hat es gereicht, denn die Sonne hat ordentlich Power und ich habe mir bei der ersten Radausfahrt fast einen Sonnenbrand geholt. 

Auch für das Rennen am Sonntag war mit viel Sonne zu rechnen, doch zum Glück zog sich das Wetter etwas zu und es schoben sich ein paar Wolken vor die Sonne.

Mit der Startnummer 4 hatte ich optimale Voraussetzungen um mir einen guten Startplatz aussuchen zu können und schaffte es so der großen Prügelei zu entgehen. Mit ein paar kräftigen Delfinsprüngen nach dem Startschuss setzte ich mich an die Spitze der Schwimmgruppe. Erst auf der zweiten Hälfte musste ich mich in die zweite Reihe einsortieren, doch mit einem sehr schnellen Wechsel ging es dann an der Spitze auf die Radstrecke. 

Wohingegen die ersten beiden Runden noch recht entspannt waren wurde das Tempo auf der zweiten Hälfte stark angezogen. Mit einem Antritt auf den letzten Metern und einem guten Wechsel verschaffte ich mir eine gute Position für die kommenden 5km. Das Ziel war „Beat your number“.

Ich schaffte es nicht ganz und es fehlte beim Laufen dann doch das gewisse Etwas. Mit einem dennoch guten Platz 6 war mein erster Junioren-Europacup ein voller Erfolg. 

Es gab wertvolle Punkte für das Ranking, an dessen Spitze ich mich setzten konnte, und nebenbei auch einige tolle Erfahrungen. 


Ich freue mich schon auf die nächsten Rennen, doch vor allem erstmal auf die Ferien und das Trainingslager auf Mallorca.


Zudem möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei meinen neuen, sowie weiterhin loyal unterstützenden Sponsoren bedanken.

Danke das ihr mich und meinen Sport unterstützt.

Danke an Blueseventy, Stevens Bikes, Newton Running, FL Fenster und Bengfort&Abbing.


Euer Paul



Rennbericht der ETU & Ergebnisse:

https://europe.triathlon.org/news/article/alession_crociani_makes_it_a_day_to_remember_for_the_italian_team


Europa Junioren Rangliste:

https://www.triathlon.org/rankings/junior_continental/europe/male